Der umstrittene Landanspruch des US-Gesandten löst Empörung in der arabischen und muslimischen Welt aus

Die Äußerungen eines hochrangigen US-Diplomaten über Israels biblisches Landrecht im Nahen Osten haben bei arabischen und muslimischen Nationen einen Feuersturm der Kritik entfacht.
Washington – Die jüngsten Äußerungen von Mike Huckabee, dem US-Botschafter in Israel, haben in der arabischen und muslimischen Welt eine Welle der Verurteilung ausgelöst. In einer kontroversen Erklärung wies Huckabee darauf hin, dass Israel einen biblischen Anspruch auf einen großen Teil des Nahen Ostens habe, eine Behauptung, die bei regionalen Führern schnell auf Gegenreaktion stieß.
Huckabees Äußerungen, die er während eines Besuchs in einer israelischen Siedlung im besetzten Westjordanland machte, wurden weithin als stillschweigende Billigung der Expansionspolitik Israels und als Missachtung der Rechte des palästinensischen Volkes interpretiert. Die Äußerungen wurden auch als Abkehr von der traditionellen Rolle der Vereinigten Staaten als neutraler Schiedsrichter im langjährigen Konflikt zwischen Israel und Palästina angesehen.
Quelle: Deutsche Welle


