USA bezeichnen Europa in neuer Strategie als „Brutkasten“ des Terrorismus

Die Anti-Terror-Strategie der Trump-Regierung wirft Europa vor, Terrorismus durch Migration zu ermöglichen, und nimmt Linksextremisten und Drogenkartelle ins Visier.
Die Trump-Regierung hat eine umfassende 16-seitige Strategie zur Terrorismusbekämpfung veröffentlicht, die die Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten mit globalen Sicherheitsbedrohungen umgehen, grundlegend neu gestaltet. Unter der Leitung von Trump-Verbündeter Sebastian Gorka stellt dieses neue Grundsatzdokument eine deutliche Abkehr von früheren Rahmenwerken zur Terrorismusbekämpfung dar und führt kontroverse Charakterisierungen internationaler Bedrohungen ein. Die Strategie legt besonderen Wert auf das, was Regierungsbeamte als den Zusammenhang zwischen Migrationspolitik und Terrorismus charakterisieren, wobei Europa die Hauptlast dieser Anschuldigungen trägt.
In einer auffälligen Behauptung wirft die Strategie Europa vor, als „Brutkasten“ für Terrorismus zu fungieren, der durch unkontrollierte Massenmigration angeheizt wird. Diese Charakterisierung spiegelt die harte Haltung der Trump-Regierung in der Einwanderungspolitik und ihre Überzeugung wider, dass eine freizügige Asyl- und Flüchtlingsaufnahmepolitik zu Sicherheitslücken in allen europäischen Ländern geführt hat. In der Strategie wird behauptet, dass der Zustrom von Migranten in europäische Länder Bedingungen geschaffen hat, die extremistische Organisationen ausnutzen, um Mitglieder zu rekrutieren und Operationen zu planen.
Das 16-seitige Dokument, das am Mittwoch vorgestellt wurde, geht über traditionelle Anti-Terror-Anliegen hinaus und befasst sich mit dem, was die Regierung als gewalttätige Linksextremisten identifiziert. Diese Ausweitung des Rahmens zur Terrorismusbekämpfung stellt einen bemerkenswerten politischen Wandel dar, da frühere Regierungen ihre Ressourcen zur Terrorismusbekämpfung in der Regel hauptsächlich auf ausländische und inländische dschihadistische Organisationen konzentriert haben. Die Strategie identifiziert in ihrer Bewertung extremistischer Bedrohungen ausdrücklich „radikal Pro-Transgender“-Gruppen und spiegelt damit die umfassenderen politischen Prioritäten der Regierung wider.


