Die USA erhöhen die Aufnahmezahl weißer südafrikanischer Flüchtlinge auf 17.500

Die US-Regierung plant unter Berufung auf Notsituationen, die Aufnahme weißer südafrikanischer Flüchtlinge drastisch zu erhöhen. Südafrika bestreitet die Ansprüche.
Das Außenministerium der Vereinigten Staaten hat einen bedeutenden politischen Wandel in Bezug auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus Südafrika angekündigt und Pläne enthüllt, die Zahl der weißen Südafrikaner, denen die Einreise in das Land gestattet wird, mehr als zu verdoppeln. Nach offiziellen Angaben beabsichtigt die Regierung, die jährlichen Flüchtlingsquoten von etwa 7.500 auf 17.500 Personen zu erhöhen, eine deutliche Steigerung, die einen bemerkenswerten Wandel in der Einwanderungspolitik darstellt. Das Außenministerium hat diesen dramatischen Anstieg mit dem Hinweis auf „unvorhergesehene Entwicklungen in Südafrika“ begründet, die angeblich zu einer „Flüchtlingsnotsituation“ geführt haben, die sofortiges Eingreifen und humanitäre Hilfe erfordert.
Die Ankündigung stellt eine umstrittene politische Entscheidung dar, die große internationale Aufmerksamkeit erregt und eine Debatte über die zugrunde liegenden Begründungen ausgelöst hat. Die Charakterisierung der Bedingungen in Südafrika durch die Regierung ist zu einem Brennpunkt der Meinungsverschiedenheiten zwischen Washington und Pretoria geworden, wobei die südafrikanische Regierung immer wieder die Annahme in Frage stellt, dass solche Notsituationen tatsächlich existieren. Beamte in Südafrika haben ihre Frustration über die ihrer Ansicht nach falschen Darstellungen der aktuellen Situation des Landes zum Ausdruck gebracht, insbesondere im Hinblick auf Behauptungen über gezielte Verfolgung aufgrund der Rasse.


