US-Senator sagt Regimewechsel in Venezuela, Kuba und Iran voraus

Senator Ted Cruz sagt, dass Trumps Ansatz zu neuen Regierungen in Venezuela, Kuba und Iran führen könnte, da die USA den Druck auf diese Regime erhöhen.
Senator Ted Cruz hat vorhergesagt, dass der politische Ansatz der Trump-Regierung zu Regierungswechseln in Venezuela, Kuba und Iran führen könnte. Der texanische republikanische Senator machte diese Bemerkungen während seiner Rede auf der Conservative Political Action Conference (CPAC) am Samstag.
Cruz lobte die harte Haltung der Trump-Regierung gegenüber den sozialistischen Regierungen in diesen Ländern und erklärte, dass ihre Tage gezählt seien. „Wir werden eine neue Regierung in Venezuela, in Kuba und im Iran sehen“, sagte er der Menge. „Die Tage dieser sozialistischen Diktaturen sind gezählt.“
Die Kommentare des Senators erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Trump-Regierung den wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auf das Maduro-Regime in Venezuela, die Castro-Regierung in Kuba und die Islamische Republik im Iran erhöht hat. Lähmende Sanktionen, Unterstützung für Oppositionsgruppen und verstärkte Rhetorik waren allesamt Teil der Strategie der Regierung.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Kritiker haben der Trump-Regierung vorgeworfen, in diesen Ländern einen Regimewechsel anzustreben, was das Weiße Haus bestritten hat. Die Maßnahmen der Regierung lassen jedoch den klaren Wunsch erkennen, dass in diesen Ländern, die seit Jahrzehnten Gegner der Vereinigten Staaten sind, eine neue Führung entsteht
In Venezuela hat die Regierung Juan Guaidó als legitimen Präsidenten anerkannt und nicht Nicolás Maduro, dessen Wiederwahl 2018 weithin als Betrug kritisiert wurde. Die USA haben außerdem lähmende Sanktionen gegen das Maduro-Regime und seinen staatseigenen Ölkonzern verhängt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}In ähnlicher Weise hat die Trump-Regierung eine harte Linie gegenüber der Castro-Regierung in Kuba eingeschlagen und die von der Obama-Regierung initiierten diplomatischen und wirtschaftlichen Öffnungen zurückgenommen. Die Regierung hat außerdem die kubanische Opposition unterstützt und die Sanktionen gegen den Inselstaat verschärft.
Was Iran betrifft, ist die Trump-Administration aus dem von der Obama-Regierung ausgehandelten Atomabkommen zurückgetreten und hat erneut lähmende Sanktionen gegen das iranische Regime verhängt. Die Regierung hat außerdem den militärischen Druck auf den Iran erhöht, unter anderem durch die Entsendung zusätzlicher Truppen in den Nahen Osten {{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Während die Ergebnisse in diesen Ländern unsicher bleiben, spiegelt Cruz‘ Vorhersage, dass der Ansatz der Trump-Regierung zu Regierungswechseln in Venezuela, Kuba und Iran führen könnte, die aggressive Haltung gegenüber diesen sozialistischen Regierungen wider. Allerdings ist ein Regimewechsel ein komplexes und herausforderndes Unterfangen, und die endgültigen Ergebnisse der Politik der Regierung bleiben abzuwarten.
Quelle: Al Jazeera


