Die Geburtenraten von Teenagern in den USA sinken im Jahr 2025 auf historische Tiefststände

Nach neuen CDC-Daten erreichte die Schwangerschaftsrate bei Teenagern in den USA im Jahr 2025 einen historischen Tiefstand und setzte damit einen jahrzehntelangen Abwärtstrend fort. Zu den Faktoren gehören weniger sexuelle Aktivität und ein besserer Zugang zu Verhütungsmitteln.
Die Geburtenrate bei Teenagern in den Vereinigten Staaten hat einen weiteren historischen Tiefpunkt erreicht, wie aus vorläufigen Daten hervorgeht, die am Donnerstag von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlicht wurden. Im Jahr 2025 betrug die Teenager-Schwangerschaftsrate nur 11,7 Geburten pro 1.000 Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren.
Dieser anhaltende Abwärtstrend bei den Teenager-Geburtenraten ist das Ergebnis eines Zusammenwirkens von Faktoren, darunter weniger sexuelle Aktivität bei Jugendlichen und ein besserer Zugang zu Empfängnisverhütung und Abtreibungen Dienstleistungen.
Die neuen Daten spiegeln das jüngste Kapitel eines langfristigen Rückgangs bei Teenagergeburten wider, der in den 1990er Jahren begann. Im Jahr 1991 lag die Jugendgeburtenrate bei 61,8 pro 1.000 Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren. Bis 2019 war sie auf 16,7 pro 1.000 gesunken, und jetzt im Jahr 2025 ist sie sogar noch weiter auf nur noch 11,7 pro 1.000 gesunken.
Forscher führen diesen stetigen Rückgang auf eine Reihe von Faktoren zurück, darunter den verstärkten Einsatz langwirksamer reversibler Kontrazeptiva (LARCs) wie Spiralen und Implantate sowie einen besseren Zugang zu umfassendem Sex Bildung und reproduktive Gesundheitsdienste.
Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass im Vergleich zu früheren Generationen weniger Teenager sexuelle Aktivitäten ausüben, was ebenfalls zum Rückgang der Geburtenraten bei Teenagern beigetragen hat.
Die neuesten Daten unterstreichen die erheblichen Fortschritte, die bei der Reduzierung ungewollter Schwangerschaften bei Jugendlichen in den Vereinigten Staaten erzielt wurden. Experten weisen jedoch darauf hin, dass noch viel zu tun bleibt, um sicherzustellen, dass alle jungen Menschen Zugang zu den Informationen und Ressourcen haben, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen über ihre sexuelle und reproduktive Gesundheit zu treffen.
Insgesamt ist der anhaltende Rückgang der Geburtenraten bei Teenagern ein positives Zeichen für die Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen in den Vereinigten Staaten. Da politische Entscheidungsträger und Fachleute des öffentlichen Gesundheitswesens daran arbeiten, auf diesen Fortschritten aufzubauen, wird es von entscheidender Bedeutung sein, den Schwerpunkt weiterhin auf umfassende, evidenzbasierte Aufklärung über sexuelle Gesundheit und zugängliche reproduktive Gesundheitsdienste für alle zu legen.
Quelle: NPR


