US-Wähler zweifeln an Trumps Führung, während er vor der Rede zur Lage der Nation steht

Eine neue Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Amerikaner der Meinung ist, dass Trump das Land in die falsche Richtung bewegt, wobei die Unterstützung selbst unter den Republikanern stark zurückgeht.
Eine neue NPR/PBS News/Marist-Umfrage, die nur einen Tag vor Präsident Trumps Rede zur Lage der Nation veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass eine Mehrheit der Erwachsenen in den USA glaubt, dass das Land unter seiner Führung in die falsche Richtung geht.
Die vom 27. bis 30. Januar durchgeführte Umfrage ergab das 55 % der Erwachsenen sind der Meinung, dass Trump das Land zum Schlechteren verändert – ein 13-Punkte-Anstieg im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage, die etwa zur gleichen Zeit seiner ersten Amtszeit durchgeführt wurde.

Dies markiert einen erheblichen Rückgang der Unterstützung für den Präsidenten, auch unter Mitgliedern seiner eigenen Republikanischen Partei. Die Ergebnisse kommen, während Trump sich darauf vorbereitet, seine Rede zur Lage der Nation zu halten, in der er wahrscheinlich die Errungenschaften seiner Regierung preisen wird, aber möglicherweise auf ein skeptischeres Publikum stößt.
„Der Präsident hat an Boden verloren, selbst gegenüber seiner eigenen Partei“, sagte Lee Miringoff, Direktor des Marist Institute for Public Opinion, das die Umfrage durchgeführt hat. „Das ist eine Herausforderung, wenn er sich auf den Weg zur Lage der Nation macht.“
Die Ergebnisse der Umfrage unterstreichen die wachsende Unzufriedenheit mit Trumps Leistung und Führung, da er in seiner zweiten Amtszeit mit einer Reihe politischer und rechtlicher Herausforderungen konfrontiert ist. Von den laufenden Untersuchungen gegen seine Regierung bis hin zu Bedenken hinsichtlich der Richtung des Landes scheint es dem Präsidenten schwer zu fallen, die Unterstützung aufrechtzuerhalten, die er zu Beginn seiner ersten Amtszeit genossen hat.
Während Trump die Bühne für die Lage der Nation betritt, wird er zweifellos versuchen, seine Basis zu sammeln und sich für seine weitere Führung einzusetzen. Allerdings deuten die Umfragezahlen darauf hin, dass es für ihn ein harter Kampf sein könnte, die breitere amerikanische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass er das Land in die richtige Richtung führt.


