Die USA begrüßen den Iran trotz Sicherheitsbedenken bei der Weltmeisterschaft 2026

Außenminister Marco Rubio bestätigt, dass die iranische Fußballmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 willkommen ist, und warnt gleichzeitig vor möglichen Visabeschränkungen für Delegationsmitglieder mit angeblichen Verbindungen zur IRGC.
In einer wichtigen Erklärung zur internationalen Sportdiplomatie bestätigte der US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstag, dass die iranische Fußballnationalmannschaft zur Teilnahme an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 willkommen sein wird, und wies damit praktisch kursierende Vorschläge zurück, wonach Italien die iranische Delegation ersetzen sollte. Die Klarstellung erfolgte während einer Pressekonferenz im Oval Office, bei der Rubio versuchte, klare Grenzen zwischen der Position der Regierung zur sportlichen Teilnahme und den Sicherheitsprotokollen festzulegen.
Rubios Kommentare gingen direkt auf Spekulationen und politischen Druck im Zusammenhang mit der Teilnahme Irans an dem Turnier ein, das gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Der Außenminister betonte, dass keine offizielle Anweisung ergangen sei, um die iranische Fußballmannschaft von der Teilnahme an dem prestigeträchtigen internationalen Wettbewerb abzuhalten. Er erklärte den versammelten Reportern klar und deutlich, dass „niemand aus den Vereinigten Staaten ihnen gesagt hat, dass sie nicht kommen können“, und gab damit eine endgültige Haltung der Regierung zu dieser Angelegenheit vor.
Die Bemerkungen des Ministers enthielten jedoch einen wichtigen Vorbehalt hinsichtlich der Sicherheitsverfahren. Während der iranischen Nationalmannschaft selbst die Einreise gestattet wäre, wies Rubio darauf hin, dass einzelnen Delegationsmitgliedern mit nachgewiesenen Verbindungen zum Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) möglicherweise Visumverweigerungen oder Einreisebeschränkungen drohen könnten. Diese Unterscheidung erwies sich als entscheidend, da sie die pauschale Diskriminierung des iranischen Teams von gezielten Sicherheitsprotokollen trennte, die auf bestimmte Personen innerhalb der Delegation abzielten.


