Utah schirmt Unternehmen für fossile Brennstoffe ab, Kritiker warnen vor Profiten gegenüber der öffentlichen Gesundheit

Neue Gesetze in Utah machen es nahezu unmöglich, Unternehmen, die fossile Brennstoffe betreiben, für Klimaschäden zur Rechenschaft zu ziehen, was Bedenken aufkommen lässt, dass die Profite der Umweltverschmutzer Vorrang vor der öffentlichen Gesundheit haben.
In einem Schritt, der breite Kritik hervorgerufen hat, hat der Bundesstaat Utah ein neues Gesetz verabschiedet, das es seinen Einwohnern nahezu unmöglich macht, Unternehmen, die fossile Brennstoffe produzieren, rechtlich für Klimaschäden zur Rechenschaft zu ziehen. Diese Aktion wurde von Interessengruppen als klare Kapitulation vor Sonderinteressen beschrieben, bei der die Profite der Umweltverschmutzer Vorrang vor der Gesundheit und dem Wohlergehen der Amerikaner haben.
Das neue Landesgesetz ist Teil eines umfassenderen Vorstoßes der Ölkonzerne und ihrer politischen Verbündeten, darunter Gruppen mit Verbindungen zum konservativen Strategen Leonard Leo, um rechtliche Immunität in den roten Bundesstaaten und auf Bundesebene zu sichern. Ihr Ziel ist es, staatliche und bundesstaatliche Rechtsimmunität zu erlangen, ähnlich dem Haftungsausschluss, der der Feuerwaffenindustrie im Jahr 2005 gewährt wurde.


