Wähler in Virginia unterstützen neue Karten bei Trumps Umverteilungsverlusten

Virginia genehmigt neue Kongresspläne zugunsten der Demokraten und versetzt damit einen weiteren Schlag gegen Trumps Strategie zur Umverteilung der Wahlkreise zur Kontrolle des Kongresses Mitte des Jahrzehnts.
In einer bedeutenden politischen Entwicklung lehnten Wähler in ganz Virginia die Bemühungen, die Grenzen des Kongresses zum Vorteil der Partei zu manipulieren, entschieden ab. Am Dienstag stimmten die Einwohner mit überwältigender Mehrheit neuen Kongresskarten zu, die speziell darauf ausgelegt sind, die Aussichten der Demokraten bei den bevorstehenden Wahlen zum Repräsentantenhaus zu verbessern. Dieses Ergebnis stellt einen weiteren Rückschlag für die ehrgeizige Strategie des ehemaligen Präsidenten Donald Trump dar, die Umverteilung zur Mitte des Jahrzehnts als Instrument zur Aufrechterhaltung der republikanischen Kontrolle über die gesetzgebende Kammer zu nutzen.
Das Referendum fand statt, als der Gouverneur von Virginia auf den Druck der Basis und die Bedenken der Demokraten reagierte und die umstrittene Frage der Kongressumverteilung direkt den Wählern vorlegte. Anstatt den gesetzgebenden Körperschaften zu erlauben, Kartenänderungen einseitig vorzunehmen, stellte der demokratische Ansatz sicher, dass die einfachen Bürger bei der Gestaltung der Wahlbezirke mitreden konnten. Diese Entscheidung stellte eine grundlegende Abkehr von typischen Umverteilungsverfahren dar, die normalerweise vollständig von staatlichen Gesetzgebern ohne direkte öffentliche Beteiligung durchgeführt werden.
Der Hintergrund für diesen Wahlkampf geht auf Trumps aggressiven Vorstoß zurück, dass die von den Republikanern kontrollierten Parlamente der Bundesstaaten Mitte des Jahrzehnts Neuverteilungsbemühungen unternehmen sollten. Die Strategie des ehemaligen Präsidenten wurde deutlich zum Ausdruck gebracht, als er die republikanisch dominierte texanische Legislative dazu ermutigte, die Landkarten im Kongress neu zu gestalten, mit dem ausdrücklichen Ziel, die Vertretung der Demokraten zu eliminieren. Beamte errechneten, dass solch aggressives Gerrymandering bei den Zwischenwahlen im November möglicherweise bis zu fünf amtierende Mitglieder des Demokratischen Repräsentantenhauses aus dem Amt scheiden könnte, was das Machtgleichgewicht in Washington grundlegend verändern würde.


