Lohnungleichheit bleibt bestehen: Frauen verlieren beim Equal Pay Day an Boden

Frauen müssen im neuen Jahr länger arbeiten, um das zu verdienen, was Männer im Vorjahr verdient haben, da sich das geschlechtsspezifische Lohngefälle im zweiten Jahr in Folge vergrößert.
Der jährliche Equal Pay Day ist eine deutliche Erinnerung an die anhaltende Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen in der Belegschaft. In diesem Jahr müssen Frauen bis zum 26. März arbeiten, um das zu verdienen, was ihre männlichen Kollegen im Vorjahr verdient haben, einen Tag später als im Jahr 2025. Dies war das zweite Jahr in Folge, in dem Frauen im Kampf für gleiches Entgelt an Boden verloren haben.
Das geschlechtsspezifische Lohngefälle ist seit langem ein umstrittenes Thema, und Befürworter und politische Entscheidungsträger streben danach, die Kluft zu schließen. Die neuesten Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Fortschritte in den letzten Jahren ins Stocken geraten oder sogar zurückgegangen sind. Frauen, die das ganze Jahr über Vollzeit arbeiten, verdienen heute durchschnittlich 81 Cent für jeden Dollar, den Männer verdienen, eine Zahl, die im letzten Jahrzehnt weitgehend unverändert geblieben ist.
Die Gründe für das wachsende Lohngefälle sind komplex und vielschichtig und umfassen eine Reihe gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Faktoren. Faktoren wie berufliche Segregation, Diskriminierung und die unverhältnismäßige Belastung von Frauen durch Betreuungspflichten haben alle zu der anhaltenden Lohnungleichheit beigetragen.
Quelle: NPR


