Der Krieg im Iran könnte die Welt in eine Rezession stürzen, warnt der IWF

Der IWF warnt davor, dass eine weitere Eskalation des Iran-Konflikts einen weltweiten Wirtschaftsabschwung, eine steigende Inflation und Marktturbulenzen auslösen könnte, da die Wachstumsprognosen gesenkt werden.
Eine Eskalation des Iran-Krieges könnte eine globale Rezession, eine steigende Inflation und eine heftige Gegenreaktion auf den Finanzmärkten auslösen, warnte der Internationale Währungsfonds (IWF). Vor einem zunehmend volatilen Hintergrund sagte der in Washington ansässige Fonds, dass der wirtschaftliche Schaden durch den Nahostkonflikt stetig zunimmt, und senkte seine Wachstumsprognosen für 2026 aufgrund der bisherigen Auswirkungen des Krieges.
Die eindringliche Warnung des IWF kam, als er die Wirtschaftsaussichten für Großbritannien stärker als alle anderen G7-Staaten herabstufte und prognostizierte, dass das Land in diesem Jahr mit der höchsten Inflation in der Gruppe konfrontiert sein wird. In seinem neuesten World Economic Outlook-Bericht senkte der Fonds die Wachstumsprognose für Großbritannien für 2026 auf nur 0,8 %, den niedrigsten Wert in der G7.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Die globalen wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts sind zu einem Hauptthema der Frühjahrstagung des IWF diese Woche in Washington geworden, wo politische Entscheidungsträger sich mit den kaskadenartigen Auswirkungen des Krieges auseinandersetzen. Eine weitere Eskalation im Nahen Osten könnte die Öl- und Gasversorgung erheblich beeinträchtigen, die Energiepreise in die Höhe schnellen lassen und die Welt in eine tiefe Rezession stürzen, warnte der IWF.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Nach Angaben des IWF wird Großbritannien in diesem Jahr mit 9,75 % voraussichtlich die gemeinsam höchste Inflation unter den G7en aufweisen, gleichauf mit Italien. Dies spiegelt die schweren wirtschaftlichen Auswirkungen wider, die der Iran-Krieg auf die britische Wirtschaft hat, die in hohem Maße von importierter Energie abhängig ist.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Business live – neueste Updates
Die Herabstufung der Wachstumsprognose für das Vereinigte Königreich durch den IWF spiegelt die hohe Gefährdung des Landes durch die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges wider. Da der Konflikt die globalen Energiemärkte stört und die Inflation in die Höhe treibt, dürfte die britische Wirtschaft schlechter abschneiden als ihre G7-Konkurrenten.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Der IWF warnte davor, dass eine weitere Eskalation im Nahostkonflikt schwerwiegende globale Folgen haben und die Welt möglicherweise in einen tiefen wirtschaftlichen Abschwung stürzen könnte. Da die politischen Entscheidungsträger mit den Kaskadeneffekten des Krieges zu kämpfen haben, wird erwartet, dass der wirtschaftliche Schaden in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.
Quelle: The Guardian


