Westjordanland wird von Streiks wegen Israels umstrittenem Todesstrafengesetz erschüttert

Ein umfassender Streik erschütterte das Westjordanland, als Israel ein Gesetz verabschiedete, das die Todesstrafe erlaubt – allerdings nur für Palästinenser –, was Empörung und Proteste auslöste.
Das Westjordanland wurde von einem weit verbreiteten Generalstreik erschüttert, nachdem Israel ein Gesetz verabschiedet hatte, das die Todesstrafe vorsah, allerdings nur für palästinensische Gefangene. Die umstrittene Gesetzgebung, die von vielen als diskriminierend verurteilt wurde, hat Schockwellen in den besetzten Gebieten ausgelöst und internationale Verurteilung hervorgerufen.
Der Streik, bei dem Geschäfte, Schulen und Regierungsbüros geschlossen wurden, war ein eindrucksvolles Zeichen der palästinensischen Solidarität und des Widerstands gegen etwas, das als ein weiteres Beispiel für die unterdrückerische Politik Israels gegenüber dem palästinensischen Volk angesehen wird. Demonstranten gingen auf die Straße, schwenkten Fahnen und riefen Parolen, in denen sie das neue Gesetz anprangerten.
Das Todesstrafengesetz wurde Anfang dieser Woche von der israelischen Knesset verabschiedet und ermöglicht es israelischen Gerichten, palästinensische Gefangene zum Tode zu verurteilen. Dies stellt eine deutliche Abkehr von der bisherigen Politik dar, da Israel seit 1962, als Adolf Eichmann, einer der Hauptarchitekten des Holocaust, hingerichtet wurde, keine Hinrichtungen mehr durchgeführt hat.
Kritiker argumentieren, dass das Gesetz diskriminierend und ungerecht sei, da es nur für Palästinenser gelte, die unter israelischer Militärbesatzung leben, und nicht für jüdische israelische Staatsbürger. Sie warnen auch, dass dies zu einer weiteren Eskalation der Gewalt und Unruhen im besetzten Westjordanland
führen könnteDie Palästinensische Autonomiebehörde hat das Gesetz verurteilt und es als „a“ bezeichnet
Quelle: Al Jazeera


