Wenn die Politik zu einer Krise der psychischen Gesundheit wird: Therapeuten sehen einen Anstieg bei Patienten aus der „Trump-Ära“.

Inmitten der Turbulenzen der Trump-Präsidentschaft berichten Therapeuten von einem Anstieg der Patienten, die Hilfe wegen „politischer Depression“ suchen. Experten untersuchen, wie sich parteiische Spaltungen auf das psychische Wohlbefinden auswirken.
Der besorgniserregende Anstieg der „politischen Depression“
Während sich die turbulente Trump-Ära entfaltete, trat ein unerwarteter Nebeneffekt auf – ein Anstieg der Patienten, die eine Therapie suchten, um mit dem emotionalen Tribut der sich vertiefenden politischen Spaltungen im Land fertig zu werden. Therapeuten in den gesamten Vereinigten Staaten berichten von einem erheblichen Anstieg von Klienten, die mit einer sogenannten „politischen Depression“ zu kämpfen haben – einem Zustand, der durch Gefühle der Hoffnungslosigkeit, Angst und sogar des Terrors als Reaktion auf die ständige Flut von Partisanenkonflikten und beunruhigenden Nachrichten gekennzeichnet ist.
Für viele Amerikaner hat der tägliche Trommelwirbel politischer Skandale, hitziger Rhetorik und scheinbar endloser Krisen einen schweren Tribut an die psychische Gesundheit gefordert. Rebecca McFaul, Musikprofessorin in Utah, ist ein solches Beispiel. Als sie mit einem stetigen Strom beunruhigender Nachrichten aufwachte, wurde sie von einer „gewissen Art von Schrecken und Schrecken“ über den Zustand des Landes erfasst. Trotz ihrer besten Bemühungen, sich auf ihre Arbeit und ihre Studenten zu konzentrieren, erwies sich die zunehmende Last der politischen Unruhen als zu groß, um sie zu ertragen.


