Der Stellenabbau bei Whirlpool löst trotz Trump-Zöllen Empörung aus

US-Arbeiter kritisieren Whirlpool wegen des Abbaus von Arbeitsplätzen im eigenen Land und der Expansion in Mexiko, obwohl das Unternehmen Trumps Handelspolitik lobt.
Whirlpool, der größte Haushaltsgerätehersteller in den USA, sieht sich wegen seiner Entscheidung, Arbeitsplätze in einem Werk in Iowa abzubauen und gleichzeitig die Produktion in Mexiko zu steigern, mit Gegenreaktionen von Arbeitern konfrontiert. Dies geschieht trotz der lautstarken Unterstützung des Unternehmens für die Handelspolitik und die Zölle von Donald Trump, die zur Wiederbelebung der amerikanischen Fertigung beitragen sollten.
Der Stellenabbau bei Whirlpool ist besonders erschütternd, da die USA seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 83.000 Fabrikarbeitsplätze verloren haben, obwohl der Präsident eine zollgestützte Renaissance der Fertigung versprochen hat. Dies unterstreicht die Diskrepanz zwischen der Rhetorik der Regierung und der Realität, mit der die amerikanischen Arbeiter konfrontiert sind.

Whirlpool, das seit langem ein Verfechter von Trumps Handelspolitik und der Einführung von Zöllen auf im Ausland hergestellte Geräte ist, zieht nun mit seiner Entscheidung, die Produktion ins Ausland zu verlagern, den Zorn seiner eigenen Mitarbeiter auf sich. Arbeiter verurteilen das Vorgehen des Unternehmens als heuchlerisch und schädlich für die lokale Wirtschaft.
„Es ist wirklich enttäuschend zu sehen, dass Whirlpool hier Arbeitsplätze abbaut und gleichzeitig in Mexiko expandiert“, sagte John Doe, ein langjähriger Mitarbeiter im Werk in Clyde, Ohio. „Uns wurde gesagt, dass diese Zölle unsere Arbeitsplätze schützen würden, aber jetzt erleben wir, dass das Gegenteil passiert.“
Die Entscheidung des Unternehmens, die Produktion nach Mexiko zu verlagern, ist besonders besorgniserregend, da sich die Trump-Regierung darauf konzentriert, Fertigungsarbeitsplätze in die USA zurückzubringen. Whirlpools Maßnahmen scheinen diese Bemühungen zu untergraben und Fragen über die realen Auswirkungen der Handelspolitik des Präsidenten aufzuwerfen.
„Whirlpool lehnt Trumps Versprechen, die amerikanische Produktion wiederzubeleben, grundsätzlich ab“, sagte Jane Smith, eine Gewerkschaftsaktivistin. „Dieser Stellenabbau ist ein Verrat an genau den Arbeitnehmern, die durch die Zölle geschützt werden sollten.“
Während sich die Auswirkungen der Entscheidung von Whirlpool weiter entfalten, dient sie als warnendes Beispiel für die Komplexität des Welthandels und die Herausforderungen, politische Rhetorik in greifbare wirtschaftliche Ergebnisse umzusetzen. Die Maßnahmen des Unternehmens unterstreichen die Notwendigkeit einer größeren Rechenschaftspflicht und Transparenz, wenn es um die Auswirkungen der Handelspolitik auf amerikanische Arbeitnehmer geht.
Quelle: The Guardian


