Weißes Haus nimmt Pläne zur Auflösung der Verbraucherschutzbehörde zurück

Die Trump-Regierung hat ihre Bemühungen zur Auflösung des Consumer Financial Protection Bureau, einer wichtigen Regulierungsbehörde für die Finanzbranche, die im Zuge der Krise von 2008 gegründet wurde, erheblich reduziert.
Die Trump-Regierung hat ihre Bemühungen zur Auflösung des Consumer Financial Protection Bureau (CFPB), einer wichtigen Regulierungsbehörde für die Finanzbranche, die im Zuge der Krise von 2008 gegründet wurde, erheblich reduziert. Russell T. Vought, der amtierende Direktor des CFPB, stellte unmittelbar nach seiner Ankunft zunächst fast die gesamte Arbeit des Büros ein und ließ seine Aufgaben den größten Teil des letzten Jahres unbeantwortet.
Allerdings ist die Regierung inzwischen von ihren früheren Plänen zur Überarbeitung oder sogar Abschaffung des CFPB zurückgetreten. Stattdessen hat sich das Weiße Haus auf bescheidenere Änderungen konzentriert, wie etwa die Anpassung der Führungsstruktur und des Regulierungsansatzes des Büros.
Dieser Wandel stellt eine bemerkenswerte Abkehr von der früheren, aggressiveren Haltung der Regierung gegenüber der CFPB dar, die durch das Dodd-Frank-Finanzreformgesetz im Jahr 2010 geschaffen wurde, um Verbraucher vor räuberischer Kreditvergabe und anderen finanziellen Missbräuchen zu schützen. Das Büro hat den Zorn der Republikaner und der Finanzindustrie auf sich gezogen, die ihm Übertreibungen und eine Behinderung des Wirtschaftswachstums vorwerfen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


