Crack-Fall gegen Woolworths-Mitarbeiter abgewiesen

Die Kommission für faire Arbeit lehnt eine Klage wegen ungerechtfertigter Entlassung ab, nachdem sich der Arbeitnehmer über den rissigen Kommentar des Klempners verärgert hat. Vizepräsident warnt vor spekulativen Behauptungen.
In einer Entscheidung, die Bedenken hinsichtlich leichtfertiger Ansprüche am Arbeitsplatz hervorhebt, hat die Fair Work Commission eine Klage wegen ungerechtfertigter Entlassung abgewiesen, die von einem bei Woolworths beschäftigten Mann aus dem viktorianischen Bundesstaat angestrengt wurde, der behauptete, er habe unter emotionalem Stress gelitten, nachdem man ihn angewiesen hatte, während der Arbeitszeit seinen entblößten unteren Rücken zu bedecken. Das am Donnerstag veröffentlichte Urteil dient als warnendes Beispiel für den angemessenen Einsatz des australischen Arbeitsbeziehungssystems und wirft wichtige Fragen darüber auf, was echtes Fehlverhalten am Arbeitsplatz im Vergleich zu geringfügigen Verstößen gegen die Etikette am Arbeitsplatz darstellt.
Der stellvertretende Vorsitzende der Fair Work Commission, Alan Colman, lehnte den Antrag des viktorianischen Arbeitnehmers auf Entschädigung ab, hauptsächlich mit der Begründung, dass es überhaupt keine Entlassung gegeben habe. Diese Unterscheidung ist im Gesetz über ungerechtfertigte Entlassungen von entscheidender Bedeutung, da der Arbeitnehmer von seiner Stelle entlassen worden sein muss, um einen gültigen Anspruch nach dem Fair Work Act zu haben. Die Entscheidung unterstreicht ein grundlegendes Missverständnis der Rechte am Arbeitsplatz, das offenbar die ursprüngliche Klage begründet hat, und wirft umfassendere Fragen zum Verständnis des Arbeitsrechts unter Arbeitnehmern auf.
Der Fall selbst drehte sich um etwas, das man als unbedeutende Angelegenheit bezüglich der Kleiderordnung am Arbeitsplatz bezeichnen könnte. Angeblich wurde der Mitarbeiter vom Management gebeten, sicherzustellen, dass seine Kleidung seinen unteren Rücken ausreichend bedeckte, während er seine Aufgaben am Woolworths-Standort wahrnahm. Anstatt dieser einfachen Anweisung am Arbeitsplatz Folge zu leisten, gab der Arbeitnehmer an, er fühle sich durch die Richtlinie emotional verärgert und verletzt und reichte anschließend eine formelle Beschwerde bei der Fair Work Commission ein.
Quelle: The Guardian


