Weltführer in Nazi-Uniformen dargestellt: Kunstkontroverse endet ohne Anklage

Der Musikveranstaltungsort in Canberra gibt umstrittene Kunstplakate zurück, die Trump, Netanjahu und andere in Nazi-Kleidung zeigen. Die Polizei bestätigt, dass es keine Anklage nach den neuen Gesetzen zu Hasssymbolen gibt.
Im Rahmen einer umstrittenen Kunstausstellung, die eine Debatte über freie Meinungsäußerung und Gesetze zu Hassrede auslöste, wurde einem Musiklokal in Canberra gestattet, Plakate aufzubewahren, auf denen mehrere Weltführer, darunter Donald Trump und Benjamin Netanyahu, in Nazi-Uniformen abgebildet sind. Obwohl die Polizei die Kunstwerke zunächst beschlagnahmte, haben die Behörden nun bestätigt, dass im Rahmen des neuen Hasssymbolgesetzes der Stadt keine Strafanzeige erhoben wird.
Die Plakate, die am Musikveranstaltungsort ausgestellt wurden, hatten Bedenken hinsichtlich ihres Potenzials geäußert, Hass zu schüren oder bestimmte Gruppen zu beleidigen. Nach Prüfung des Falles kam die Polizei jedoch zu dem Schluss, dass die Kunstwerke bestimmte Aspekte der Hasssymbolgesetze erfüllten, andere jedoch nicht, was letztendlich zu der Entscheidung führte, keine Anklage zu erheben.
Der Eigentümer des Veranstaltungsortes, dem zunächst mit einer Strafverfolgung gedroht worden war, zeigte sich erleichtert über das Ergebnis.
Quelle: The Guardian

