Die Bargeldkrise im Jemen hält trotz Währungsstabilisierung an

Trotz der Stabilisierung der jemenitischen Währung frustrieren Bargeldknappheit und Wechselkursbeschränkungen weiterhin die Bürger und verschärfen die wirtschaftlichen Probleme des Landes.
Die jemenitischen Bürger sind zunehmend frustriert, da die Liquiditätskrise des Landes trotz der Bemühungen zur Stabilisierung der lokalen Währung anhält. Auch wenn sich der Wechselkurs stabilisiert hat, legen Devisenfirmen in dem vom Krieg zerrissenen Land strenge Beschränkungen für den Währungsumtausch fest, sodass viele Jemeniten Schwierigkeiten haben, an das Bargeld zu gelangen, das sie für tägliche Transaktionen benötigen.
Die anhaltende Geldknappheit ist das Ergebnis eines Zusammentreffens von Faktoren, die auf den langwierigen Bürgerkrieg im Jemen zurückzuführen sind. Schäden an der Bankeninfrastruktur des Landes, Störungen bei Importen und Exporten und der Zusammenbruch des öffentlichen Sektors haben allesamt zum Liquiditätsengpass beigetragen. Gehälter für Regierungsangestellte und andere lebenswichtige Dienste sind seit Jahren unregelmäßig oder gar nicht vorhanden, was die Krise weiter verschärft.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera

