Die Huthi-Rebellen im Jemen widerstehen der Versuchung, den Iran anzugreifen

Trotz Drohungen haben sich die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen davon zurückgehalten, direkt in den Konflikt mit dem Iran einzugreifen. Entdecken Sie die lokalen Prioritäten, die zu ihrer Zurückhaltung führen.
Während Irans regionale Rivalen als Reaktion auf die eskalierenden Spannungen zwischen Teheran und dem Westen mit Militäraktionen gedroht haben, haben die vom Iran unterstützten jemenitischen Houthi-Rebellen bislang davon abgesehen, sich direkt in den Kampf einzumischen. Trotz ihrer engen Verbindungen zum Iran und des Zugangs zu einem Arsenal an ballistischen Raketen und Drohnen haben sich die Houthis für eine vorsichtige Haltung entschieden, was vor allem auf ihren Fokus auf lokale Prioritäten im Jemen zurückzuführen ist.
Den Houthis, einer zaiditischen schiitischen Rebellengruppe, die seit 2014 einen langwierigen Bürgerkrieg mit der international anerkannten jemenitischen Regierung führt, wird seit langem vorgeworfen, als Stellvertreter für die regionalen Ambitionen Irans zu fungieren. Analysten argumentieren jedoch, dass das Kalkül der Gruppe im aktuellen geopolitischen Klima komplexer ist, da ihre inländische Agenda Vorrang vor der Versuchung hat, die Gegner Irans direkt anzugreifen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Experten zufolge besteht das Hauptziel der Huthis darin, ihre Kontrolle über den Norden Jemens zu festigen und ihre Macht im Land zu sichern.
Quelle: Deutsche Welle


