Sambia sagt den weltweit größten Tech-Rights-Gipfel ab

Die sambische Regierung blockiert die RightsCon 2026-Konferenz Tage vor Beginn mit der Begründung, dass sie nicht mit nationalen Werten und Prioritäten übereinstimmt.
In einer schockierenden Entwicklung, die in der internationalen Menschenrechtsgemeinschaft Nachhall fand, hat Sambia die RightsCon 2026 abgesagt, die weltweit führende Konferenz, die sich der Erforschung der Schnittstelle zwischen Menschenrechten und Technologie widmet. Die Entscheidung fiel nur wenige Tage vor dem geplanten Beginn der mit Spannung erwarteten Veranstaltung. Tausende registrierte Teilnehmer, Aktivisten und Technologieexperten kämpften darum, ihre Pläne anzupassen, und warfen ernsthafte Fragen zu den staatlichen Beschränkungen für Versammlungen der Zivilgesellschaft auf.
Der RightsCon 2026-Gipfel sollte ursprünglich vom 5. bis 8. Mai in Lusaka, der Hauptstadt Sambias, stattfinden und Teilnehmer aus der ganzen Welt anziehen, die sich an kritischen Diskussionen über Menschenrechte im digitalen Zeitalter beteiligen wollten. Die Konferenz wurde als Flaggschiff-Veranstaltung vermarktet, bei der zivilgesellschaftliche Organisationen, Technologieunternehmen, Regierungsbeamte und Verfechter digitaler Rechte zusammenkommen, um drängende Fragen im Zusammenhang mit Privatsphäre, Überwachung, Meinungsfreiheit und der verantwortungsvollen Entwicklung von Technologien der künstlichen Intelligenz anzugehen.
Die sambische Regierung gab über Thabo Kawana, den ständigen Sekretär des Ministeriums für Information und Medien, die Absage bekannt und erklärte, dass die Konferenz nicht wie geplant stattfinden werde. Der offiziellen Position der Regierung zufolge wurde die Entscheidung getroffen, den Organisatoren zusätzliche Zeit einzuräumen, um sicherzustellen, dass die Versammlung ordnungsgemäß im Einklang mit Sambias nationalen Werten, politischen Prioritäten und allgemeineren Überlegungen des öffentlichen Interesses steht. Diese Erklärung stieß jedoch bei internationalen Beobachtern und Menschenrechtsorganisationen, die die wahren Beweggründe der Regierung in Frage stellen, auf weit verbreitete Skepsis.


