Selenskyj drängt auf eine härtere Haltung gegenüber Russland, während die USA schwanken

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft sich mit dem französischen Staatschef Macron und fordert mehr Druck auf Russland, da die USA die Ölsanktionen aufheben.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußert Bedenken, nachdem die USA die Ölsanktionen gegen Russland ausgesetzt haben, während er sich in Paris mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron trifft, um Unterstützung für eine härtere Haltung gegen die Invasion des Kremls zu sammeln.
Der Schritt der USA, die Sanktionen gegen russische Ölexporte vorübergehend zu lockern, ist alarmierend Selenskyj, der befürchtet, dass dies die internationale Druckkampagne gegen Wladimir Putin und seine Streitkräfte untergraben könnte.
Während der hochrangigen Gespräche in der französischen Hauptstadt drängt Selenskyj Macron und andere europäische Staats- und Regierungschefs, die wirtschaftliche und politische Isolation Russlands aufrechtzuerhalten und sogar zu verstärken. Er glaubt, dass dies von entscheidender Bedeutung ist, um Putin an den Verhandlungstisch zu zwingen und ein günstiges Friedensabkommen für die Ukraine sicherzustellen.
„Wir müssen den Druck erhöhen, nicht verringern“, sagte Zelenskyy gegenüber Reportern und betonte, wie wichtig es sei, eine einheitliche Front gegen die Aggression Russlands aufrechtzuerhalten. „Jede Sanktion, jede Erhöhung des Drucks auf Russland bringt uns dem Frieden näher.“
Die USA Die Entscheidung, die Sanktionen gegen russische Öl- und Gasexporte vorübergehend auszusetzen, hat Kritik von Kiew und einigen westlichen Verbündeten hervorgerufen, die befürchten, dass dies eine wirtschaftliche Rettungsleine für Moskau darstellen und das umfassendere Sanktionsregime untergraben könnte.
Die Biden-Regierung hat den Schritt verteidigt und argumentiert, dass es notwendig sei, einen weiteren Anstieg der globalen Energiepreise zu verhindern und eine ausreichende Kraftstoffversorgung sicherzustellen, insbesondere vor der Winterheizung Saison. Allerdings befürchten Selenskyj und andere, dass dies den Einfluss des Westens auf den Kreml schwächen könnte.
Während der Krieg in der Ukraine andauert, drängt Selenskyj auf mehr militärische Hilfe, finanzielle Hilfe und diplomatischen Druck, um Russland zu für Kiew günstigen Bedingungen an den Verhandlungstisch zu zwingen. Er glaubt, dass nachhaltige internationale Einheit der Schlüssel ist, um die russische Invasion letztendlich zurückzudrängen und einen dauerhaften Frieden zu sichern.
„Wir müssen den Druck aufrechterhalten, nicht verringern“, sagte Selenskyj. „Jede Sanktion, jede Erhöhung des Drucks auf Russland bringt uns dem Frieden näher.“
Quelle: NPR


