Simbabwes Oppositionsführer wurde inmitten von Machtkämpfen festgenommen

Simbabwes Oppositionsführer Tendai Biti wurde Berichten zufolge im Zuge eines umstrittenen Versuchs, die Amtszeitbeschränkung des Präsidenten zu verlängern, festgenommen, damit Mnangagwa bis 2030 an der Macht bleiben kann.
Simbabwes Oppositionsführer Tendai Biti wurde Berichten zufolge im Zuge eines umstrittenen Versuchs, die Amtszeit des Präsidenten zu verlängern, festgenommen, damit Präsident Emmerson Mnangagwa bis 2030 an der Macht bleiben kann. Die vorgeschlagenen Verfassungsänderungen würden die Amtszeit des Präsidenten von fünf auf sieben Jahre verlängern, was es Mnangagwa effektiv ermöglichen würde, weit über die Frist von 2028 hinaus im Amt zu bleiben, als er eigentlich zurücktreten sollte unten.
Diese Entwicklung hat bei simbabwischen Oppositionsparteien und zivilgesellschaftlichen Gruppen Empörung ausgelöst, die darin eine offensichtliche Machtübernahme sehen, die die demokratischen Institutionen des Landes untergräbt. Biti, ein ehemaliger Finanzminister und eine führende Persönlichkeit der Movement for Democratic Change Alliance, wurde Berichten zufolge von der Polizei wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit der Kontroverse um die Amtszeitbeschränkung festgenommen.
Quelle: Deutsche Welle


