15 aus den USA abgeschobene Südamerikaner kommen im Kongo an: Umstrittenes Rückführungsabkommen gibt Anlass zur Sorge

Eine Gruppe von 15 Personen aus Südamerika wurde aus den Vereinigten Staaten abgeschoben und kam in die Demokratische Republik Kongo, ein Schritt, der die anhaltende Debatte über die Einwanderungspolitik unterstreicht.
Kinshasa, Demokratische Republik Kongo – In einem umstrittenen Schritt wurde eine Gruppe von 15 Personen aus Südamerika aus den Vereinigten Staaten abgeschoben und kam in die Demokratische Republik Kongo (DRC), was das erste derartige Rückführungsabkommen zwischen Washington und Kinshasa darstellt. Die Abgeschobenen, deren Nationalität nicht offiziell bekannt gegeben wurde, wurden Anfang dieser Woche mit einem Charterflug in die kongolesische Hauptstadt geflogen, was bei Menschenrechtsaktivisten und Einwanderungsexperten Bedenken hervorrief.
Das Rückführungsabkommen, das zwischen den USA und der Regierung der Demokratischen Republik Kongo geschlossen wurde, hat angesichts der Geschichte der politischen Instabilität und Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo Fragen zur Rechtmäßigkeit und Ethik des Umzugs aufgeworfen. Kritiker argumentieren, dass die Abgeschobenen, die möglicherweise gültige Asylanträge haben, bei ihrer Rückkehr in das afrikanische Land mit erheblichen Risiken und Herausforderungen konfrontiert sein könnten.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) beherbergt die Demokratische Republik Kongo derzeit über 500.000 Binnenvertriebene und mehr als 500.000 Flüchtlinge, von denen viele vor Gewalt und Konflikten in den östlichen Regionen des Landes geflohen sind. Die Abschiebung von Personen in ein derart instabiles Umfeld wurde von Menschenrechtsorganisationen, die um die Sicherheit und das Wohlergehen der zurückgekehrten Migranten fürchten, weithin verurteilt.
Die US-amerikanische Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) hat die Rückführung verteidigt und erklärt, dass es sich bei den Abgeschobenen um eine Abschiebung handelte
Quelle: Al Jazeera


