BAFTA-Kontroverse: BBC zensiert „Free Palestine“-Tribut

Empörung bricht aus, als die BBC während der Berichterstattung über die BAFTA-Verleihung den Aufruf des Filmemachers Akinola Davies Jr. zu „Free Palestine“ herausschneidet, was zu Zensurvorwürfen führt.
Die BBC steht unter intensiver Beobachtung, nachdem bekannt wurde, dass der Sender eine Hommage an die palästinensische Sache aus seiner Berichterstattung über die Preisverleihung der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) zensiert hat. In dem betreffenden Segment war Akinola Davies Jr. zu sehen, ein preisgekrönter Filmemacher, der in seiner Dankesrede die Befreiung Palästinas forderte.
Davies, der den BAFTA für den besten Kurzfilm gewann, schloss seine Rede mit der Erklärung: „Freies Palästina.“ Allerdings fehlte dieser entscheidende Teil seiner Botschaft in der Fernsehübertragung der Veranstaltung durch die BBC, was zu weit verbreiteter Empörung und Vorwürfen der politischen Zensur führte.
Die Entscheidung, die Erklärung „Freies Palästina“ wegzulassen, wurde von Menschenrechtsaktivisten, pro-palästinensischen Gruppen und sogar einigen BAFTA-Mitgliedern selbst weitgehend verurteilt. Viele haben die sozialen Medien genutzt, um ihre Enttäuschung und Wut über den vermeintlichen Versuch der BBC, eine Botschaft der Solidarität mit dem palästinensischen Volk zum Schweigen zu bringen
auszudrücken {{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


