Die USA unterstützen Orbans Wiederwahlangebot in Ungarn und schicken Vizepräsident Vance in den Wahlkampf

Die US-Regierung entsendet Vizepräsident JD Vance nach Ungarn, um den Wiederwahlkampf des langjährigen Premierministers Viktor Orban zu unterstützen, eines rechtspopulistischen Führers, der andere nationalistische Bewegungen weltweit inspiriert hat.
Washington hat den beispiellosen Schritt unternommen, Vizepräsident JD Vance nach Ungarn zu entsenden, um für den langjährigen Premierminister Viktor Orban zu werben, der derzeit in Wahlumfragen zurückliegt. Orban, ein Symbol der weltweiten rechtsextremen Bewegung, hat sich vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump inspirieren lassen und während seiner zwölfjährigen Amtszeit eine harte einwanderungsfeindliche Politik umgesetzt.
Die Entscheidung der US-Regierung, im Namen eines populistischen, nationalistischen Führers direkt in eine Wahl im Ausland einzugreifen, hat bei internationalen Beobachtern für Aufsehen gesorgt. Vance, ein erstmaliger Senator aus Ohio und Schützling von Trump, wird die Aufgabe haben, Orbans sinkende Popularität anzukurbeln und die Unterstützung der konservativen Basis Ungarns zu stärken.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Orban, der seit 2010 an der Macht ist, sieht sich bei den Parlamentswahlen am 3. April einer harten Herausforderung durch eine vereinte Oppositionskoalition gegenüber. Umfragen zeigen, dass er knapp zurückliegt, was die USA dazu veranlasst, einzugreifen und zu versuchen, das Ergebnis zu beeinflussen.
Quelle: Deutsche Welle


