Boomende nigerianische Content-Ersteller haben Schwierigkeiten, Geld zu verdienen: Ruft nach staatlicher Unterstützung

Da die Online-Werbung zurückgeht, stehen Nigerias erfolgreiche Sketch-Produzenten und Streamer vor der Herausforderung, ihre Inhalte in nachhaltige Einnahmen umzuwandeln. Experten fordern mehr staatliche Investitionen und Steuererleichterungen.
Nigerias Online-Content-Erstellungsbranche hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Boom erlebt, mit einer Flut talentierter Sketch-Ersteller und Streamer, die das Publikum im ganzen Land in ihren Bann ziehen. Da sich das traditionelle Werbemodell, das viele digitale Plattformen unterstützt, jedoch weiterentwickelt, stehen diese Kreativen nun vor der Herausforderung, ihre Arbeit zu monetarisieren und ihre Leidenschaft in einen nachhaltigen Lebensunterhalt umzuwandeln.
An einem schwülen Nachmittag in Lagos laufen die Dreharbeiten für einen Comedy-Sketch an einem Set, das einer kleinen Filmproduktion ähnelt. Dutzende Menschen tummeln sich, darunter Lichtassistenten, ein Tontechniker, ein Maskenbildner und ein Content-Ersteller, der unbearbeitete Aufnahmen hinter den Kulissen aufnimmt. Im Mittelpunkt des Ganzen steht Broda Shaggi, geboren als Samuel Animashaun Perry, der Anweisungen erteilt, Texte einstudiert und Karikaturen aufführt.
Eines der Hauptprobleme ist das Fehlen einer robusten Monetarisierungsinfrastruktur für nigerianische YouTuber. Während Plattformen wie YouTube und TikTok einige Monetarisierungsoptionen bieten, wie etwa die Aufteilung der Werbeeinnahmen, reichen diese oft nicht aus, um den finanziellen Bedürfnissen von Content-Erstellern gerecht zu werden, insbesondere denen, die gerade erst anfangen.
„Viele Kreative sind gezwungen, sich auf alternative Einnahmequellen wie Markenpartnerschaften, Merchandise-Verkäufe und sogar Crowdfunding zu verlassen, um über die Runden zu kommen“, sagt Ezeh. „Aber diese können zeitaufwändig und unvorhersehbar sein, was es für YouTuber schwierig macht, ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen.“

