Großbritanniens schwindende „besondere Beziehung“ zu den USA: Ein Realitätscheck

Während das Vereinigte Königreich darum kämpft, weltweiten Respekt zurückzugewinnen, scheint sich seine einst angepriesene „besondere Beziehung“ zu den USA in „Eigentliche Verachtung“ verwandelt zu haben. Eine Expertenanalyse der sich verändernden Dynamik.
Großbritanniens Bemühungen, seit der Wahl von Donald Trump eine enge Beziehung zu den Vereinigten Staaten aufrechtzuerhalten, stießen im Weißen Haus auf eine Flut von Verachtung, was das Ende der sogenannten „besonderen Beziehungen“ zwischen den beiden Verbündeten signalisierte. Während der britische Premierminister Keir Starmer versucht hat, den USA in aktuellen außenpolitischen Fragen die Stirn zu bieten, reagierten Trump-nahe Persönlichkeiten wie Steve Bannon mit Ablehnung und Feindseligkeit.
Die Realität ist, wie der Kommentator Timothy Garton Ash anmerkt, dass es sich bei der Beziehung nicht mehr um „Tatsächlich Liebe“, sondern eher um „Tatsächlich Verachtung“ handelt. Bannons unverblümte Einschätzung, dass „die besondere Beziehung vorbei ist“ und dass das Vereinigte Königreich entweder ein Verbündeter ist oder nicht, spiegelt die seit langem gehegte Meinung des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt wider, dass die „besondere Beziehung“ „so besonders ist, dass nur eine Seite weiß, dass sie existiert.“


