Kalifornien stellt massives Hospizbetrugsprogramm im Wert von 267 Millionen US-Dollar ab

Die kalifornischen Behörden erheben Anklage wegen Straftaten gegen 21 Verdächtige, denen vorgeworfen wird, ein Hospizbetrugsprogramm im Wert von 267 Millionen US-Dollar unter Einsatz gestohlener Identitäten und illegaler Geschäftstaktiken inszeniert zu haben.
kalifornischen Behörden haben Strafanzeige gegen 21 Personen erhoben, denen vorgeworfen wird, einen massiven Hospizbetrugsplan inszeniert zu haben, der den Staat schätzungsweise 267 Millionen US-Dollar gekostet hat. Die Verdächtigen kauften angeblich persönliche Identifikationsdaten von nicht in Kalifornien ansässigen Einwohnern aus dem Dark Web und nutzten die gestohlenen Identitäten, um sich bei Medi-Cal anzumelden, dem staatlichen Programm, das einkommensschwachen Einwohnern kostenlose oder kostengünstige Gesundheitsversorgung bietet.
Nach Angaben des kalifornischen Generalstaatsanwalts Rob Bonta kauften die Verdächtigen anschließend 14 Hospizunternehmen und nutzten die gestohlenen Identitäten, um betrügerisch die Krankenversicherung des Staates abzurechnen. Dieser hochentwickelte Betrugsring operierte in Los Angeles und Umgebung, nutzte schutzbedürftige Patienten aus und füllte ihre Taschen auf Kosten der Steuerzahler.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Hospizpflege soll Patienten, die sich dem Ende ihres Lebens nähern, Trost und Unterstützung bieten, aber den Verdächtigen in diesem Fall wird vorgeworfen, das System zum persönlichen Vorteil auszunutzen. Indem sie Nichtansässige bei Medi-Cal anmeldeten und dem Staat Leistungen in Rechnung stellten, die nie erbracht wurden, haben sie angeblich das Gesundheitssystem in großem Umfang betrogen.


