Kanadische Mutter und autistische Tochter durch ICE-Haft traumatisiert

Eine kanadische Frau und ihre 7-jährige Tochter mit Autismus wurden eine Woche lang vom ICE festgehalten, in eine berüchtigte Einrichtung verlegt und aufgefordert, sich „selbst abzuschieben“.
Eine kanadische Frau namens Tania Warner und ihre siebenjährige Tochter Ayla, die Autismus hat, werden fast eine Woche lang von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) festgehalten, nachdem sie versucht hatten, in die Vereinigten Staaten einzureisen. Laut Tanias Ehemann Edward Warner, einem US-amerikanischen Staatsbürger, seien die beiden, die ursprünglich aus British Columbia stammen, durch diese Erfahrung traumatisiert worden.
Tania und Ayla zogen vor fünf Jahren in die USA, als Tania Edward heiratete. Ihr jüngster Versuch, wieder in das Land einzureisen, hat jedoch zu einer erschütternden Inhaftierung durch die ICE geführt. Die Familie wurde in eine berüchtigte Haftanstalt in Texas überstellt und aufgefordert, sich selbst abzuschieben, obwohl Tania und Ayla die kanadische Staatsbürgerschaft besitzen.
Quelle: The Guardian


