Charter wird ausgeweitet, da die FCC die Übernahme von Cox genehmigt und so den größten US-ISP schafft

Charter Communications erhält die FCC-Genehmigung zur Übernahme von Cox und überholt damit Comcast als landesweit führenden Internetdienstanbieter. Der 34,5-Milliarden-Dollar-Deal steht vor weiteren regulatorischen Hürden.
In einem Schritt, der seine Position als dominierende Kraft in der US-amerikanischen Breitbandlandschaft festigt, hat Charter Communications, der Betreiber der Kabelmarke Spectrum, die Genehmigung der Federal Communications Commission (FCC) zur Übernahme von Cox Communications erhalten. Dieser Zusammenschluss wird es Charter ermöglichen, Comcast als größten privaten Internet Service Provider (ISP) des Landes zu überholen.
Derzeit verfügt Charter über 29,7 Millionen private und geschäftliche Internetkunden, während Comcast mit 31,26 Millionen. Die Übernahme von Cox, das 5,9 Millionen Internetkunden hat, wird Charters Position als größter Player der Branche festigen.
Die FCC genehmigte den Deal am Freitag, aber die Unternehmen benötigen noch die Zustimmung des Justizministeriums und Genehmigungen von Staaten, darunter Kalifornien und New York. Gegner der Übernahme von Charter 34,5 Milliarden US-Dollar argumentierten, dass die Abschaffung von Cox als unabhängige Einheit es für Charter einfacher machen würde Comcast erhöht die Preise. Die FCC wies diese Bedenken jedoch mit der Begründung zurück, dass Charter und Cox in der überwiegenden Mehrheit ihrer Gebiete nicht direkt miteinander konkurrieren.
Die Übernahme von Cox stellt einen strategischen Schritt von Charter dar, um seine Position im hart umkämpften Breitbandmarkt zu festigen. Durch die Erweiterung seines Kundenstamms und seiner Netzwerkreichweite möchte das Unternehmen Skaleneffekte nutzen und seine Wettbewerbsfähigkeit mit anderen großen ISPs wie Comcast, AT&T und Verizon verbessern.
Der Deal unterstreicht auch die anhaltende Konsolidierung innerhalb der Telekommunikationsbranche, da Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil erlangen und die wachsende Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugängen in den Vereinigten Staaten besser bedienen wollen. Der Genehmigungsprozess steht jedoch immer noch vor regulatorischen Hürden, und die möglichen Auswirkungen auf die Wahlmöglichkeiten und Preise der Verbraucher werden wahrscheinlich von Behörden und Branchenaufsichtsbehörden genau geprüft.
Während Charter die Übernahme vorantreibt, muss sich das Unternehmen in der komplexen Regulierungslandschaft zurechtfinden und alle Bedenken berücksichtigen, die von Verbrauchern, Gesetzgebern und Interessenvertretern der Branche geäußert werden. Das Ergebnis dieser Vereinbarung wird erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft des Breitband-Marktes in den Vereinigten Staaten haben, die Wettbewerbslandschaft prägen und möglicherweise die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Hochgeschwindigkeitsinternet-Diensten für Millionen amerikanischer Haushalte und Unternehmen beeinflussen.
Quelle: Ars Technica


