Schwellenländer sind durch den Iran-Krieg mit hohen Risiken konfrontiert, warnt der IWF

Eine IWF-Analyse zeigt, dass die Abhängigkeit der Schwellenländer von Marktinvestoren wie Hedgefonds zu Zuflüssen in Höhe von 4 Billionen US-Dollar beitrug, was die Anfälligkeit für Zins- und Währungsschocks aufgrund des Iran-Konflikts erhöhte.
Schwellenländer sind einem größeren Risiko höherer Zinsen und Währungsschocks als Folge des Iran-Krieges ausgesetzt, da sie zunehmend auf Marktinvestoren wie Hedgefonds angewiesen sind, warnte der Internationale Währungsfonds.
Die Analyse des IWF zeigt, dass im vergangenen Jahr insgesamt 4 Billionen Dollar von außerhalb des formellen Bankensektors in Schwellenländer geflossen sind – unter anderem von Hedgefonds und Investmentfonds. Dieser starke Zufluss von marktgetriebenem Kapital hat die Anfälligkeit dieser Volkswirtschaften gegenüber der Volatilität aufgrund des Konflikts mit dem Iran erhöht.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Nach Angaben des IWF sind Schwellenländer tendenziell stärker auf diese Art von Portfolioinvestitionen angewiesen als auf traditionelle Bankkredite. Dies macht sie anfälliger für plötzliche Veränderungen in der Anlegerstimmung und Kapitalflucht in Zeiten geopolitischer Unsicherheit oder wirtschaftlicher Turbulenzen.
Quelle: The Guardian


