Umstrittene FISA-Überwachungsbefugnisse wurden vom US-Kongress verlängert

Der Kongress hat die umstrittenen FISA-Überwachungsbefugnisse der Regierung vorübergehend ausgeweitet, die es Geheimdiensten ermöglichen, Bürgerdaten ohne Genehmigung zu sammeln.
In einem Schritt, der erhebliche Kontroversen ausgelöst hat, hat der Kongress der Vereinigten Staaten dafür gestimmt, die Überwachungsbefugnisse der Regierung gemäß dem Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) vorübergehend auszuweiten. Die Maßnahme, die heftiger Kritik ausgesetzt war, weil sie es Geheimdiensten ermöglichte, ohne Haftbefehl Daten über amerikanische Bürger zu sammeln, bleibt nun noch mehrere Monate in Kraft.
FISA ist seit langem ein Streitpunkt, wobei Datenschutzbefürworter und Bürgerrechtsgruppen argumentieren, dass es verfassungswidrige Übergriffe der Regierung ermöglicht. Das Programm, das erstmals 1978 verabschiedet wurde, gewährt der National Security Agency (NSA) und anderen Behörden umfassende Befugnisse zur Überwachung der Kommunikation, einschließlich der von US-Bürgern, unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit.
Trotz dieser Bedenken stimmte der Senat mit 80 zu 16 Stimmen für die Verlängerung des FISA-Statuts, das am 15. März auslaufen sollte. Durch die Verlängerung läuft das Programm mindestens bis Dezember 2023 und gibt den Gesetzgebern zusätzliche Zeit, die Gesetzgebung zu debattieren und möglicherweise zu reformieren.
Quelle: Al Jazeera


