Umstrittener Regent von Michigan in Skandal um anzügliche Nachrichten verwickelt

Der Regent der University of Michigan, Jordan Acker, der das Vorgehen gegen pro-palästinensische Studenten anführte, wird wegen unangemessener sexueller Botschaften angeklagt.
Jordan Acker, ein Regent der University of Michigan, der das Vorgehen der Universität gegen pro-palästinensische Studentendemonstranten anführte, ist jetzt in einen Skandal über unzüchtige sexuelle Nachrichten verwickelt, die er angeblich verschickt hat. Die Slack-Nachrichten, die Acker zugeschrieben werden, enthalten obszöne Kommentare über einen Strategen der Demokratischen Partei sowie ein anstößiges Bild einer U-M-Studentin und ihrer Freunde.
Die Nachrichten wurden dem Guardian nur wenige Tage vor einer hitzigen Vorwahl zum Parteitag für zwei freie Sitze im U-M-Regentenrat mitgeteilt. Der Vorstand ist das Leitungsgremium der Universität, und die normalerweise unauffällige Rasse ist zu einem lokalen Brennpunkt im breiteren Kampf um Kritik an Israel auf dem Campus geworden.
Der Skandal hat auch die breitere Debatte über die Rolle von pro-israelischem und pro-palästinensischem Aktivismus auf dem Universitätsgelände neu entfacht. Das Rennen der U-M-Regenten wird als Stellvertreterkampf in diesem größeren Konflikt angesehen, bei dem für beide Seiten hohe Einsätze auf dem Spiel stehen.
Während sich die Universitätsgemeinschaft mit diesen kontroversen Themen auseinandersetzt, werden Regent Acker und sein Verhalten sowohl während als auch außerhalb des Amtes im Mittelpunkt stehen. Die bevorstehende Wahl wird ein kritischer Test für ihn und die zukünftige Ausrichtung der Universität sein.
Quelle: The Guardian

