Kontroverse um Palantirs 330-Millionen-Pfund-NHS-Vertrag: Abgeordneter weist ideologische Behauptung zurück

Der Vorsitzende des Parlamentsausschusses weist Palantirs Behauptungen zurück, dass die Kritik an seinem lukrativen NHS-England-Deal „ideologisch motiviert“ sei, und sagt, die Überprüfung durch die Regierung sei angemessen gewesen.
Der Vorsitzende eines parlamentarischen Ausschusses hat Behauptungen des Datenanalyseunternehmens Palantir entschieden zurückgewiesen, dass Bedenken hinsichtlich seines Multimillionen-Pfund-Vertrags mit dem National Health Service (NHS) in England ideologisch motiviert seien. Chi Onwurah, der Labour-Abgeordnete und Vorsitzender des Sonderausschusses für Wissenschaft, Innovation und Technologie, erklärte, es sei angemessen, dass die Regierung Rat bei der Aktivierung einer Bruchklausel im 330-Millionen-Pfund-Deal einholt.
Palantir, ein in den USA ansässiges Unternehmen, das von Peter Thiel mitbegründet wurde, wurde hinsichtlich seiner Arbeit mit dem NHS einer intensiven Prüfung ausgesetzt, wobei Kritiker Bedenken hinsichtlich der Datenschutzpraktiken des Unternehmens äußerten und seine potenziellen Interessenkonflikte. Das Unternehmen hat diese Kritik jedoch zurückgewiesen und darauf bestanden, dass sie eher auf politischer Ideologie als auf inhaltlichen Fragen beruht.

Onwurah, der den einflussreichen Parlamentsausschuss leitet, hat Palantirs Behauptungen zurückgewiesen und erklärt, dass die Entscheidung der Regierung, den Vertrag zu überprüfen, ein vernünftiger Schritt sei.


