Kubas Energiekrise löst Proteste aus: Einwohner plündern kommunistisches Büro

Demonstranten in Kuba machen ihrem Frust über die immer wiederkehrenden Stromausfälle, Nahrungsmittel- und Treibstoffknappheit und eine sich verschärfende Wirtschaftskrise, die durch US-Sanktionen verschärft wird, Luft.
Die Kubaner werden immer unruhiger, da der Inselstaat mit einer sich verschärfenden Energiekrise zu kämpfen hat, die durch wiederholte Stromausfälle und einen Mangel an lebenswichtigen Gütern wie Nahrungsmitteln, Treibstoff und Medikamenten gekennzeichnet ist. Angespornt durch eine lähmende US-Wirtschaftsblockade löste die Situation eine Welle von Protesten aus, wobei Demonstranten kürzlich ein Büro der Kommunistischen Partei in der Innenstadt von Cienfuegos durchsuchten.
Die aktuelle Krise hat ihre Wurzeln in der Abhängigkeit Kubas von Ölimporten, die durch das US-Sanktionsregime erheblich beeinträchtigt wurde. Angesichts der sinkenden venezolanischen Öllieferungen und der weltweit steigenden Energiepreise war die kubanische Regierung gezwungen, den Strom zu rationieren, was zu täglichen Stromausfällen führte, die in einigen Gebieten bis zu 12 Stunden dauern konnten. Dies hat einen hohen Tribut vom täglichen Leben der kubanischen Bürger gefordert, von denen viele für Grundbedürfnisse wie Kochen, Kühlen und Zugang zu sauberem Wasser auf Elektrizität angewiesen sind.
Quelle: BBC News


