Tödlicher Angriff auf Reha-Zentrum in Kabul fordert 400 Tote

Afghanistan macht Pakistan für den tödlichsten Angriff seit Beginn der jüngsten Kämpfe verantwortlich, einen Angriff auf ein Drogenrehabilitationszentrum in Kabul, bei dem mindestens 400 Menschen getötet wurden.
Kabul, Afghanistan – Die afghanische Regierung hat dem benachbarten Pakistan vorgeworfen, einen verheerenden Angriff auf ein Drogenrehabilitationszentrum in der Hauptstadt Kabul durchgeführt zu haben, bei dem mindestens 400 Menschen ums Leben kamen. Der tödlichste Angriff seit Beginn der Kämpfe in der Region vor einigen Wochen.
Beamten zufolge zielte der Angriff auf eine Einrichtung, in der untergebracht war Hunderte von Personen suchen eine Behandlung wegen Drogenmissbrauchs. Eyewitnesses described scenes of chaos and carnage, with many patients and staff killed instantly by the powerful explosions.
Zabiullah Mujahid, a spokesperson for Afghanistan's government, condemned the incident as a "heinous act of terrorism" and vowed to hold the perpetrators accountable. Er machte Pakistan direkt für die Inszenierung des Angriffs verantwortlich und warf dem Nachbarland vor, militante Gruppen zu unterstützen, die innerhalb der Grenzen Afghanistans operieren.
Der tödliche Angriff ereignete sich inmitten einer bereits instabilen Sicherheitslage in Afghanistan, wo Taliban-Truppen in heftige Zusammenstöße mit Regierungstruppen und internationalen Friedenstruppen verwickelt waren. Die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan haben sich in den letzten Monaten ebenfalls verschärft, wobei beide Seiten einander vorwarfen, terroristische Elemente zu beherbergen und die regionale Stabilität zu untergraben.
„Dies ist ein tragischer Tag für unser Land“, sagte Präsident Ashraf Ghani in einer Fernsehansprache. „Wir werden nicht ruhen, bis wir die Verantwortlichen ausfindig gemacht und dafür gesorgt haben, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt.“ Ghani forderte die internationale Gemeinschaft auf, die Bemühungen Afghanistans im Kampf gegen den Terrorismus zu unterstützen und den Familien der Opfer Hilfe zu leisten.
Medizinische Teams und Notfallhelfer waren rund um die Uhr im Einsatz, um die Verwundeten zu behandeln und die Leichen der bei dem Angriff Getöteten zu bergen. Die Krankenhäuser in Kabul waren überlastet und viele forderten dringend internationale Hilfe und Hilfsgüter zur Bewältigung der Krise.
Das Rehabilitationszentrum, das kostenlose Behandlungs- und Beratungsdienste anbot, war eine wichtige Anlaufstelle für viele Afghanen, die mit Drogenproblemen zu kämpfen hatten. Seine Zerstörung hat dem bereits angespannten Gesundheitssystem und den sozialen Unterstützungsnetzwerken des Landes einen verheerenden Schlag versetzt.
Während die Untersuchung des Angriffs weitergeht, hat die afghanische Regierung geschworen, für Gerechtigkeit zu sorgen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Bürger vor weiteren Terroranschlägen zu schützen. Der Vorfall hat einmal mehr die fragile Sicherheitslage im Land und die dringende Notwendigkeit einer friedlichen Lösung des anhaltenden Konflikts deutlich gemacht.
Quelle: NPR


