Inhaftierter Journalist nach 15-tägiger ICE-Haft freigelassen

Der in Kolumbien geborene Reporter Estefany Rodríguez, dessen Inhaftierung Bedenken hinsichtlich der Pressefreiheit auslöste, wurde nach 15 Tagen ICE-Haft gegen Kaution in Höhe von 10.000 US-Dollar freigelassen.
In einem besorgniserregenden Fall für die Pressefreiheit wurde die in Kolumbien geborene Journalistin Estefany Rodríguez kürzlich von der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) festgenommen und 15 Tage lang festgehalten, bevor sie gegen eine Kaution in Höhe von 10.000 US-Dollar freigelassen wurde. Rodríguez, der für das in Nashville ansässige Magazin Noticias über Einwanderung und andere Themen berichtet, wurde am 4. März in Nashville verhaftet und verbrachte eine Woche in einem Bezirksgefängnis in Alabama, bevor er in eine Haftanstalt in Louisiana verlegt wurde.
Nach Angaben von Rodríguez‘ Anwälten wurde sie ohne Haftbefehl festgehalten, was bei Befürwortern der Pressefreiheit Alarm auslöste, die den Schritt als möglichen Versuch sahen, einen über Einwanderung berichtenden Journalisten einzuschüchtern oder zum Schweigen zu bringen Probleme. Rodríguez' Inhaftierung erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender Besorgnis über die Behandlung von Pressevertretern, insbesondere von solchen, die sich mit kontroversen Themen wie der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen befassen.
Quelle: The Guardian


