Vertriebene im Gazastreifen kämpfen während des Ramadan durch überflutete Zelte

Tausende Palästinenser in Gaza sind mit schrecklichen Lebensbedingungen konfrontiert, da während des heiligen Monats Ramadan heftige Regenfälle ihre Notunterkünfte überschwemmen.
Zu Beginn des heiligen Monats Ramadan stehen die Bewohner von Gaza vor einer gewaltigen Herausforderung: Sie müssen überflutete Zelte und provisorische Unterkünfte inmitten des ersten großen Wintersturms der Saison aushalten. Tausende Palästinenser, von denen viele bereits aus ihren Häusern vertrieben wurden, kämpfen nun mit der harten Realität des Lebens in diesen unzureichenden Unterkünften.
Der Ramadan, eine Zeit der spirituellen Besinnung und Gemeinschaft, wurde durch den unaufhörlichen Regenguss beeinträchtigt, der in den letzten Tagen den Gazastreifen heimgesucht hat. Die heftigen Regenfälle haben die ohnehin schon prekären Lebensbedingungen der Vertriebenen stark beeinträchtigt und sie gezwungen, durch knöcheltiefes Wasser und Schlamm zu navigieren, nur um an das Nötigste zu kommen.
Besonders schlimm ist die Situation für die Familien, die in Zeltlagern leben, in die das Hochwasser eingedrungen ist, ihr dürftiges Hab und Gut durchnässt und ihre täglichen Routinen gestört hat. Viele waren gezwungen, in nahe gelegenen Schulen oder anderen öffentlichen Gebäuden Zuflucht zu suchen, was die begrenzten Ressourcen, die in der belagerten Küstenenklave zur Verfügung standen, noch weiter belastete.
Quelle: Al Jazeera


