Studie zeigt, dass Föten mehr „Ewig-Chemikalien“ in sich tragen als gedacht

Bahnbrechende Forschungsergebnisse zeigen, dass Föten höhere Werte an Pfas-Chemikalien im Blut haben als bisher angenommen, was ernste gesundheitliche Bedenken aufwirft.
Föten sind laut einer neuen, von Experten überprüften Studie einer besorgniserregenden Anzahl von „Pfas-Chemikalien für immer“ ausgesetzt. Bei der von Mount-Sinai-Forschern durchgeführten Untersuchung wurden 120 Nabelschnurblutproben analysiert und das Vorhandensein von 42 verschiedenen Pfas-Verbindungen festgestellt – eine viel höhere Zahl als normalerweise bei Standardtests festgestellt wird.
Pfas oder Per- und Polyfluoralkylsubstanzen sind eine Klasse synthetischer Chemikalien, die nicht auf natürliche Weise abgebaut werden, was ihnen den Spitznamen „Chemikalien für die Ewigkeit“ einbringt. Diese Verbindungen werden mit einer Reihe von gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht, darunter Krebs, Schilddrüsenerkrankungen und Entwicklungsstörungen. Die neuen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Föten möglicherweise noch höheren Pfas-Expositionswerten ausgesetzt sind als bisher angenommen.
Quelle: The Guardian


