Bestattungsunternehmer wegen massiven Betrugs zu 18 Jahren Haft verurteilt

Der Besitzer eines Bestattungsunternehmens in Colorado wurde wegen eines komplexen Betrugsprogramms, bei dem Kunden und Versicherungsunternehmen um Millionen betrogen wurden, zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Fall wirft ein Licht auf zwielichtige Praktiken in der Bestattungsbranche.
In einem schockierenden Fall, der die dunklen Schattenseiten der Bestattungsbranche ans Licht brachte, wurde der Besitzer eines Bestattungsunternehmens in Colorado zu 18 Jahren Bundesgefängnis verurteilt, weil er einen massiven Betrugsplan inszeniert hatte. Jarrod Morgenson, der ehemalige Betreiber des Return to Nature Funeral Home in Penrose, Colorado, wurde für schuldig befunden, Kunden und Versicherungsunternehmen durch ein komplexes Netz aus Lügen und Täuschung um Millionen von Dollar betrogen zu haben.
Das Programm, das sich über fast ein Jahrzehnt erstreckte, beinhaltete, dass Morgenson seinen Kunden Dienstleistungen in Rechnung stellte, die nie erbracht wurden, und die Gelder für seinen persönlichen Gebrauch einsteckte. In einigen Fällen verbrannte er sogar Leichen ohne das Wissen oder die Zustimmung der Familien, während er ihnen gleichzeitig die aufwändigen Bestattungsarrangements in Rechnung stellte. Um das Grauen noch schlimmer zu machen, stahl Morgenson auch Begräbnisurnen und verkaufte sie weiter und kassierte auf betrügerische Weise Versicherungszahlungen für Policen, die er mit ahnungslosen Kunden abgeschlossen hatte.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Staatsanwälte beschrieben Morgensons Handlungen als
Quelle: The New York Times


