Deutschland erwägt die Entkriminalisierung von Fahrgeldhinterziehung im öffentlichen Nahverkehr

In Deutschland wird derzeit darüber debattiert, Fahrlässigkeit in Straßenbahnen, Bussen und Zügen nicht strafbar zu machen. Unterdessen spüren Unternehmen die Auswirkungen des Nahostkonflikts.
In Deutschland wird heftig über eine mögliche Entkriminalisierung der Fahrgeldhinterziehung im öffentlichen Nahverkehr des Landes diskutiert. Auslöser der Debatte waren die jüngsten Äußerungen von Verkehrsminister Volker Wissing, der vorschlug, dass Schwarzfahren nicht mehr als Straftat gelten sollte.
Wissing argumentierte, dass das derzeitige System, das zu Geldstrafen oder sogar Strafanzeigen für diejenigen führen kann, die beim Fahren ohne gültigen Fahrschein erwischt werden, übermäßig strafbar ist und mehr schadet als nützt. Er glaubt, dass ein Übergang zu verwaltungsrechtlichen Sanktionen ein wirksamerer und verhältnismäßigerer Ansatz wäre.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


