Globale Führungspersönlichkeiten schließen sich zusammen, um die Hilfe für Kuba unter dem Druck der USA zu erhöhen

Linke Führer aus Spanien, Brasilien und Mexiko geloben, die Hilfe für Kuba zu erhöhen, während die USA ihr Embargo verschärfen und mit einer Invasion drohen. Sie thematisieren auch die wachsende globale Bedrohung durch die extreme Rechte.
In einem Zeichen der Solidarität haben die Staats- und Regierungschefs Spaniens, Brasiliens und Mexikos zugesagt, die Hilfe und Unterstützung für Kuba zu erhöhen, auch wenn die Vereinigten Staaten ihr Wirtschaftsembargo weiter verschärfen und mit einer möglichen militärischen Intervention gegen den Inselstaat drohen. Das Versprechen wurde während eines Treffens der linken Führer in Barcelona abgegeben, wo sie sich auch gegen die zunehmende weltweite Bedrohung durch Rechtsextremismus aussprachen.
Kuba ist der US-Regierung seit langem ein Dorn im Auge. Die Spannungen gehen auf die kubanische Revolution von 1959 zurück, die den Sturz des proamerikanischen Batista-Regimes und die Bildung einer sozialistischen Regierung unter Fidel Castro mit sich brachte. Die USA haben seit über sechs Jahrzehnten ein striktes Wirtschaftsembargo gegen Kuba aufrechterhalten, um das Land zu isolieren und einen Wechsel in seiner politischen Führung zu erzwingen.
Mit der jüngsten Entscheidung der Trump-Regierung, das Embargo weiter zu verschärfen, indem sie US-Unternehmen Geschäfte mit kubanischen Staatsunternehmen verbietet, haben die linken Führer geschworen, ihre Unterstützung für den Inselstaat zu verstärken. Der spanische Premierminister Pedro Sánchez sagte, seine Regierung werde daran arbeiten
Quelle: Deutsche Welle


