Wie ein Krieg gegen den Iran sein Regime nicht ändern würde, warnt ein Experte

Der erfahrene Kolumnist David Ignatius argumentiert, dass selbst ein erfolgreicher US-Militärschlag gegen den Iran das Regime nicht stürzen würde und es auf absehbare Zeit intakt bleiben würde.
Ignatius, ein angesehener außenpolitischer Kommentator, stützt sich auf seine umfangreiche Erfahrung in der Berichterstattung über globale Konflikte, um darzulegen, dass das iranische Regime tief verwurzelt ist und wahrscheinlich sogar einen verheerenden amerikanisch geführten Angriff überleben würde. Er argumentiert, dass die Machtstruktur der Islamischen Republik, einschließlich der einflussreichen Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), widerstandsfähig genug ist, um erheblichem militärischen Druck standzuhalten.
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Der Kolumnist stellt fest, dass frühere US-Interventionen im Nahen Osten, wie die Invasionen in Afghanistan und Irak, gezeigt haben, wie schwierig es ist, sie einzusetzen Kraft, um einen Regimewechsel herbeizuführen. In diesen Fällen, erklärt er, führte die Absetzung der Diktatoren Saddam Hussein und Muammar Gaddafi nicht zu den stabilen, demokratischen Regierungen, die sich die politischen Entscheidungsträger vorgestellt hatten.
Ignatius argumentiert, dass das iranische Regime unter der Führung von Oberster Führer Ali Khamenei und dem IRGC ausgefeilte Strategien zur Machterhaltung entwickelt hat, einschließlich der Unterdrückung abweichender Meinungen und der Stärkung seiner Macht Kontrolle über die Wirtschaft des Landes. Er weist darauf hin, dass jede Militäraktion gegen den Iran wahrscheinlich die Bevölkerung um die Regierung scharen und die Macht des Regimes weiter festigen würde.
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Die Analyse des erfahrenen Journalisten erfolgt in einer Zeit erhöhter Spannungen zwischen den USA und dem Iran, in der die Biden-Regierung darum kämpft, das Atomabkommen von 2015 wiederzubeleben und den regionalen Einfluss Irans einzudämmen. Ignatius warnt davor, dass ein Krieg, selbst wenn er taktisch erfolgreich ist, das Ziel eines Regimewechsels, das einige politische Entscheidungsträger möglicherweise anstreben, nicht erreichen würde und stattdessen genau die Kräfte stärken könnte, die er schwächen will.
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Während die Debatte über die Iran-Politik weitergeht, erinnern Ignatius‘ Einsichten ernüchternd daran, dass der Weg zum politischen Wandel im Iran möglicherweise eher in der Förderung interner Reformen und des Dialogs liegt als in der Nutzung von Militärmacht. Seine Analyse unterstreicht die komplexe Dynamik und die Notwendigkeit eines differenzierten, gut informierten Ansatzes zur Bewältigung der Herausforderungen, die das iranische Regime darstellt.
Quelle: NPR


