Humanitäre Krise im Sudan erreicht katastrophale Ausmaße, warnt NGO

Eine führende NGO berichtet, dass Menschen mit Behinderungen im Sudan mit extremer Not konfrontiert sind, da das Land mit Krieg und einer sich verschlimmernden humanitären Krise zu kämpfen hat.
Die humanitäre Lage im Sudan hat laut einer führenden Nichtregierungsorganisation (NGO), die sich für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen in Krisenregionen einsetzt, ein katastrophales Ausmaß erreicht. Humanity & Inclusion, eine weltweit tätige Hilfsorganisation für Menschen mit Behinderungen, hat Alarm geschlagen angesichts der schlimmen Bedingungen, unter denen sich Zivilisten, insbesondere Menschen mit Behinderungen, angesichts des anhaltenden Konflikts und der zusammenbrechenden Infrastruktur in dem ostafrikanischen Land befinden.
Der Sudan befindet sich seit Jahren in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise, wobei das Militär des Landes durch einen Putsch im Jahr 2021 die Kontrolle übernahm, was einen fragilen Übergang zur Demokratie zum Scheitern brachte. Der Putsch und die darauffolgenden Unruhen haben eine ohnehin schon schlimme humanitäre Lage verschärft, da Millionen Menschen dringend Hilfe für Nahrung, Unterkunft und Gesundheitsversorgung benötigen.
Laut Humanity & Inclusion tragen Menschen mit Behinderungen die Hauptlast der Krise und stehen vor extremen Herausforderungen beim Zugang zu wesentlichen Dienstleistungen und Ressourcen. „Die Situation ist katastrophal“, sagte Kadmiel Yohannes, der Landesdirektor der Organisation für den Sudan. „Menschen mit Behinderungen gehören zu den Schwächsten und werden zurückgelassen.“
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


