ICE-Razzien stören den Bau in Südtexas: Trumps Politik kollidiert

Trumps harte Einwanderungspolitik und seine Wirtschaftspolitik kollidieren in Südtexas, während ICE-Razzien die boomende Bauindustrie stören und Arbeiter frustrieren.
Südtexas ist zum jüngsten Schlachtfeld geworden, auf dem zwei der obersten Prioritäten von Präsident Trump – Wirtschaft und Einwanderung – frontal aufeinanderprallen. Während die Regierung die ICE-Razzien gegen undokumentierte Arbeiter verstärkt, wird die Bauindustrie in der Region auf den Kopf gestellt, was sowohl Geschäftsinhaber als auch Mitarbeiter frustriert.
Der Bauboom in Südtexas wurde zu einem großen Teil durch einen stetigen Zustrom an eingewanderten Arbeitskräften angeheizt, viele davon ohne Papiere. Angesichts der niedrigen Arbeitslosigkeit und der hohen Nachfrage nach qualifizierten Handwerkern verlassen sich Bauunternehmen zunehmend auf diese Arbeitskräfte, um bei Projekten den Zeitplan einzuhalten und die Budgets unter Kontrolle zu halten. Allerdings haben die jüngsten ICE-Razzien und die verschärften Durchsetzungsmaßnahmen bei diesen Arbeitnehmern Angst und Unsicherheit gesät, was dazu geführt hat, dass viele von ihren Arbeitsplätzen fliehen und nicht zur Arbeit erscheinen.
Quelle: The New York Times


