IWF schlägt Alarm: Spannungen im Nahen Osten könnten die Weltwirtschaft entgleisen lassen

Der Internationale Währungsfonds warnt davor, dass die Weltwirtschaft durch potenzielle Konflikte und Störungen der Energieversorgung im Nahen Osten ernsthaften Risiken ausgesetzt ist.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eindringlich gewarnt, dass die Weltwirtschaft durch die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten stark beeinträchtigt werden könnte. In seinem jüngsten Bericht warnte der IWF davor, dass ein potenzieller Konflikt in der Region sowie etwaige Störungen der globalen Energieversorgung die Weltwirtschaft aus der Bahn werfen und ihre Erholung von der COVID-19-Pandemie gefährden könnten.
Laut der Analyse des IWF könnte eine starke Eskalation der Feindseligkeiten im Nahen Osten zu einem erheblichen Anstieg der Öl- und Gaspreise führen, was wiederum zu einer höheren Inflation, geringeren Verbraucherausgaben und einem langsameren Wirtschaftswachstum weltweit führen würde. Dies wäre besonders verheerend für Länder, die stark von Energieimporten abhängig sind, da sie vor der doppelten Herausforderung steigender Kosten und potenzieller Versorgungsengpässe stehen würden.
Die Chefökonomin des IWF, Gita Gopinath, betonte, dass die Weltwirtschaft bereits mit einer Reihe von Gegenwinden konfrontiert sei, darunter die anhaltende COVID-19-Pandemie, Störungen in der Lieferkette und anhaltender Inflationsdruck. Ein Konflikt im Nahen Osten, warnte sie, könnte diese Herausforderungen verschärfen und die Welt möglicherweise in eine Rezession stürzen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


