Iran und China fordern die Dominanz des US-Dollars in einer strategischen Krise heraus

Während Teheran und Peking ihre Wirtschaftsbeziehungen stärken, wollen sie die globale Hegemonie des US-Dollars auf der wichtigen Handelsroute über die Straße von Hormus untergraben. Diese geopolitische Verschiebung könnte weitreichende Auswirkungen haben.
Die Straße von Hormus, eine schmale Wasserstraße, die den Persischen Golf mit dem offenen Ozean verbindet, war lange Zeit ein strategischer Engpass im Welthandel. Jetzt ist es zum unwahrscheinlichen Schlachtfeld für einen hochriskanten Wirtschaftskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und einem unwahrscheinlichen Bündnis zwischen Iran und China geworden.
Im Mittelpunkt dieses Konflikts steht die Dominanz des US-Dollars als weltweite Reservewährung. Seit Jahrzehnten verschafft dieser Status den Vereinigten Staaten erhebliche wirtschaftliche und geopolitische Vorteile und ermöglicht ihnen eine weltweite Machtausübung. Allerdings arbeiten Teheran und Peking nun daran, diese Hegemonie herauszufordern, und versuchen als Alternative, den Status des chinesischen Yuan zu stärken.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


