Irans widerstandsfähige asymmetrische Kriegsführung: Kann sie dem Druck der USA und Israels standhalten?

Trotz jahrelanger Sanktionen und jüngster Militärschläge bleibt das iranische Regime eine beeindruckende regionale Kraft. Erfahren Sie, wie Teheran mit seiner asymmetrischen Taktik der amerikanisch-israelischen Aggression entgegenwirken kann.
Selbst nach jahrelangen lähmenden Wirtschaftssanktionen und einer Flut neuer Bombenangriffe zwischen den USA und Israel bleibt das iranische Regime eine Macht, mit der man im Nahen Osten rechnen muss. Obwohl Teheran erschüttert ist, hat es sich als geschickt darin erwiesen, seine Fähigkeiten zur asymmetrischen Kriegsführung zu nutzen, um der überlegenen Feuerkraft seiner Gegner entgegenzuwirken.
Irans asymmetrische Strategie basiert auf einer Mischung aus Stellvertretermilizen, Raketenbeschuss und verdeckten Cyberangriffen, um seinen Feinden Schaden zuzufügen, ohne sich auf einen direkten konventionellen Konflikt einzulassen. Dieser Ansatz hat es der Islamischen Republik ermöglicht, trotz ihrer militärischen Nachteile im Vergleich zu den USA und Israel Macht und Einfluss auf die gesamte Region auszudehnen.
Der Schlüssel zur Widerstandsfähigkeit Irans ist sein Netzwerk aus Stellvertretergruppen wie der Hisbollah im Libanon, den Houthis im Jemen und schiitischen Milizen im Irak. Diese nichtstaatlichen Akteure fungieren als Kraftmultiplikatoren und führen Angriffe durch, an denen Teheran eine Beteiligung abstreiten kann. Die jüngsten Drohnen- und Raketenangriffe auf saudische Ölanlagen beispielsweise wurden wahrscheinlich vom Iran über seine Houthi-Stellvertreter im Jemen inszeniert.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


