Iran in Gefahr: Werden Bombenangriffe Kriegsziele erreichen?

Untersuchung der Geschichte und der möglichen Folgen eines Angriffs auf die iranische Infrastruktur in einem militärischen Konflikt, wie die jüngsten Konflikte gezeigt haben.
Während die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran eskalieren, hat sich die Drohung einer Bombardierung der iranischen Brücken, Kraftwerke und anderer kritischer Infrastruktur als potenzielle Militärstrategie herausgestellt. Dieser Ansatz, der oft als „Bombardierung zurück in die Steinzeit“ bezeichnet wird, folgt einem ähnlichen Schema wie die jüngsten Konflikte, mit potenziellen Folgen, die weit über die ursprünglichen militärischen Ziele hinausgehen.
Während Israels Krieg gegen die Hisbollah im Libanon im Jahr 2006 bombardierten israelische Kampfflugzeuge das Kraftwerk Jiyeh nördlich der Küstenstadt Sidon. Das Feuer war kilometerweit zu sehen, eine hoch aufragende schwarze Rauchsäule, und der Schaden war schwerwiegend – Sand wurde zu Glas.
Durch die beschädigten Lagertanks der Anlage gelangten schätzungsweise 15.000 Tonnen Öl ins östliche Mittelmeer, die größte Ölkatastrophe in diesem Meer. Die Auswirkungen auf die Umwelt waren verheerend: Der Ölteppich erstreckte sich kilometerweit und schädigte Meeresökosysteme und Küstengemeinden.
Quelle: The Guardian


