Mitglieder der iranischen Frauenfußballmannschaft überdenken Asylantrag

Vier von sieben iranischen Fußballspielerinnen, die ursprünglich in Australien Asyl beantragt hatten, haben sich nun entschieden, in ihre Heimat zurückzukehren, was zu einer Änderung des Status der Mannschaft geführt hat.
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse haben drei weitere Mitglieder der iranischen Frauenfußballmannschaft ihre Meinung geändert und beschlossen, nach Hause zurückzukehren, nachdem sie zunächst in Australien Asyl beantragt hatten. Zu dieser Entwicklung kam es, nachdem vier der siebenköpfigen Delegation ursprünglich beschlossen hatten, im Land zu bleiben, da sie Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit bei einer Rückkehr in den Iran begründeten.
Die sich verändernde Landschaft
Die Entscheidung der drei Spieler, in den Iran zurückzukehren, hat die Dynamik der Situation erheblich verändert. Was einst ein gemeinsamer Versuch des Teams war, Asyl zu beantragen, ist mittlerweile zu einem komplexeren und gespalteneren Thema geworden. Die Gründe für diesen Haltungswechsel sind nicht ganz klar, aber es ist wahrscheinlich, dass eine Kombination von Faktoren, darunter der Druck von Familie, Freunden und Behörden sowie die Ungewissheit ihrer Zukunft in einem fremden Land, bei ihrem Entscheidungsprozess eine Rolle gespielt haben.
Quelle: BBC News


